Über Mich

Wie bist du zur Fotografie gekommen?

Ehrlich gesagt, kann ich keinen konkreten oder ausschlagebenden Zeitpunkt nennen. Ich mochte es schon immer, seitdem ich das erste Mal eine Kamera in der Hand gehalten habe.

Was inspiriert dich?

In erster Linie den Moment oder eine Situation in Bildern  so festzuhalten, wie ich ihn gerade sehe. Das ist nicht einfach und fordert mich immer wieder heraus. Und natürlich andere tolle Fotografen, wie Michael Wesely, Martin Stranka oder DNN.

Was ist dir beim Fotografieren wichtig?

Eine Mischung aus Einzigartigkeit, meinem unperfekten Perfektionismus und Echtheit des Moments, also nichts großartig Gekünsteltes. Ach so und ein voller Akku.

Welche Kamera verwendest du und warum hast du dich für diese Kamera entschieden?

Anfangs habe ich mit allen möglichen Modellen fotografiert, die mir in die Hände gekommen sind. Überwiegend No-Name-Kameras. Die erste Spiegelreflex war eine Minolta und da war es um mich geschehen. Ich war lange Zeit Verfechter von Analoger Fotografie, bis ich eine Nikon D90 zwischen die Finger bekommen habe.  Ich war fasziniert, wie einfach und intuitiv sie sich handhaben lassen hat. Dann habe ich eisern gespart und es wurde eine Nikon D3000.

Wieviel Nachbearbeitung steckt in deinen Bildern?

Außer Kontrast- und Helligkeitspielereien nichts weiter. Das Monochrom einfärben zähle ich jetzt nicht unbedingt dazu. Ich bin ein absoluter Vollpfosten was das anbelangt. Ich war tierisch stolz, als ich es endlich geschafft habe, mir in Photoshop meine Signatur zu zimmern. Und für die Colorkey Geschichten habe ich mir ungefähr 5-mal ein und dasselbe Tutorial angeguckt (mit Pause).

Hast du Lieblingsthemen- und Motive?

Ich liebe Langzeitbelichtungen bzw. Nachtaufnahmen. Habe auch bereits den ein oder anderen Versuch gestartet, bin aber mit den Ergebnissen nicht zufrieden. Für eine andere Leidenschaft, Makrofotografie, fehlt mir noch das passende Equipment.

Dein Favorit unter deinen Bildern?

Die Momentkonserve ist im Grunde meine Favoritensammlung aller Aufnahmen, die ich in den letzten 3 Jahren gemacht habe. Aber unter dem Punkt “Menschen” Bild Nummer 1, 5 und 9. Das liegt aber eher daran, dass ich zu den Menschen eine besondere Bindung habe und mir diese Aufnahmen unter anderen Aspekten anschaue, als ein zufälliger Betrachter.

Ein besonders gutes Bild entsteht eher zufällig oder muss sorgfältig geplant werden?

Die meisten meiner Aufnahmen entstehen eher zufällig, aus der Situation heraus. Wenn ich allerdings für Langzeitbelichtungen unterwegs bin, mache ich mir im Vorfeld schon ein paar Gedanken, beispielsweise über die Motivauswahl.

Was, Wen oder Wo möchtest du gern einmal fotografieren?

Landschaftlich würde ich gerne in Schottland und den USA unterwegs sein.  Bestimmte Personen oder Gegenstände gibt es da nicht.

Entdeckt Ani auf 500px und Cromoart.

Liebe Ani, vielen Dank für das Interview! (KREAtiv, 21.02.2012)